die zur Gründung der PZG geführt haben, sind vielschichtig und basieren auf demographischen, sozialstrukturellen, kulturellen und ökonomischen Veränderungen sowie auf sich ändernden Bedürfnissen.
Die allgemeinen und zentralen Begleiterscheinungen des demographischen Wandels in Deutschland (älter, weniger und bunter) sind hinlänglich bekannt und wissenschaftlich unumstritten. Bekannt ist auch, dass die regionale demographische Entwicklung höchst unterschiedlich verlaufen wird. Weniger deutlich erkennbar ist jedoch, wie genau und in welche Richtung sich die Pluralisierung der Lebenslagen, Lebensstile, Haushaltsformen und Kulturen entwickeln wird. Sicher ist, dass sich im Zuge dieses Prozesses neue Zielgruppen und Bedarfslagen herausbilden werden. Und dass herkömmliche Wohn-, Pflege- und Versorgungskonzepte der zunehmenden Vielfalt von Lebensformen nur unzureichend gerecht werden und neue, flexible und aufeinander abgestimmte Leistungsangebote erforderlich sind.
Gemeinsam ist diesen Konzepten, dass die Rolle des Quartiers gestärkt, einer Anonymität entgegengesteuert und kulturelle Nähe gefördert wird sowie soziale und ökonomische Beziehungen neue Verbindlichkeiten erfahren.